Skip to toolbar

Movie4k – Filme kostenlos streamen

Movie4k ist eine beliebte Streamingseite in Deutschland. Im Allgemeinen erfreut sich das Streaming weltweit einer steigenden Beliebtheit. Als Empfangsmedium kann entweder ein Smartphone oder ein Computer eingesetzt werden. Doch kostenfreies Streaming sollte den Nutzer nachdenklich machen, denn die legalen Unternehmen, z. B. Netflix oder Amazon Prime Videos, bieten ihr Angebot lediglich als Abonnement an.

Doch was verbirgt sich hinter der klassischen Video-On-Demand-Plattform movie4k.to und was zeichnet sie aus? Die Plattform wurde bereits im Jahr 2013 als in der Folge von movie2k.to gegründet. Es existieren insgesamt drei verschiedene Filmrubriken, die wiederum in „letzte Updates“ und „empfehlenswerte Filme“ eingeteilt. Zur Vereinfachung der Suche nach Filmmaterial braucht nur der Titel eingegeben zu werden. Über diese Plattform können Links zu 85.000 deutsch- und englischsprachigen Filmen sowie verschiedene Serien abgerufen werden.

Viele Anwender sind jedoch verunsichert, ob die Inhalte, die auf movie4k.to angeboten werden, wirklich legal sind. Die Verantwortlichen hinter den Portalen begehen eine Straftat, da sie geschützte Inhalte wie Filme oder Serien online stellen. Grund ist, dass sie dies nicht ohne die Erlaubnis des Urhebers dafür zu besitzen. Seiten wie movie4k bieten die Inhalte zwar meist nicht direkt an, verlinken sie aber, was laut der überwiegenden Rechtsmeinung ebenfalls illegal ist. Soviel zu den Betreibern. Doch wie sieht es bei den Nutzern aus?

Movie4k bietet Blogbuster schon kurz nach der Veröffentlichung

Die allerneuesten Folgen beispielsweise des Filmepos „Game of Thrones“ oder andere Kinohits können bereits kurz nach Erstausstrahlung im Kino gestreamt werden. Bei movie4k findet man schnell große Mengen an Filmmaterial zum kostenlosen Streamen direkt aus dem Internet. Neben den aktuellen Blockbustern können hier auch unterschiedliche Filmklassiker kostenlos gestreamt werden. Alles, was es dazu braucht, ist ein Computer und einen stabilen Internetanschluss. Mit ihm kann das Abspielen der Filme entweder live oder on-demand genossen werden.

Sie bieten zum Ansehen entweder Links zu einem Stream oder einen Code zur Verlinkung angeboten werden. Nach Aussage des Streamingportals movie4k.to werden die Filme nicht auf den eigenen Servern abgespeichert. Es funktioniert als Inlineframe – also über das Einbetten von Streaming in das Betriebssystem von Windows – über den externe Links eingebunden werden.

Das Streaming Portal movie4k.to wird in Deutschland gerne genutzt, es gehört hierzulande sogar zu den beliebtesten Webseiten. Über das Portal werden aktuelle Kinofilme gestreamt werden, die teilweise sogar noch in den Kinos laufen. Gleiches gilt für TV-Serien, die eventuell noch nicht im Free TV ausgestrahlt wurden. Dennoch empfinden viele Nutzer in diesem Zusammenhang als eine Gefahr, denn viele ahnen zumindest, dass das Portal nicht mehr als legal zu bezeichnen ist und eine Abmahngefahr besteht.

Streamen über movie4k.to verstößt gegen EU-Recht

Das kostenlose Streaming von internationalen Blockbustern und hochwertigen Serien, auf die der deutsche Nutzer sonst keinen Zugriff erhält, ist für viele eine echte Verlockung. Doch viele Nutzer fragen sich gleichzeitig auch, ob das Angebot von movie4k.to rechtlich unbedenklich ist. An dieser Stelle ist eine Unterscheidung zwischen den Betreibern der Streamingplattform und den Nutzern, die das Angebot in Anspruch nehmen, zu unterscheiden. Während die Rechtslage für die Nutzer lange in einer rechtlichen Grauzone befunden hat, ist es mittlerweile illegal, kostenfreies Streaming über das Internet zu ermöglichen.

Mehr noch, die Nutzer haben seit Inkrafttreten des Urteils bezüglich des Verstoßes gegen das Urteil gegen das europäische Urheberrecht verpflichtet sind, sich im Vorfeld darüber zu informieren, ob es sich um eine legale Version oder eine illegale Kopie des Filmes handelt. Nutzern, denen bewusst ist, dass sie eine illegale Kopie ansehen, müssen mit Bußgeldern rechnen. Diese liegen zehn Euros pro Film und einem Bußgeld in Höhe von 150 Euros. Die befürchtete Abmahnwelle für die Nutzer ist jedoch bisher ausgeblieben. Auf der anderen Seite haben auch die Anbieter solcher Streamingportale mit Strafen zu rechnen.

Kostenfreies Streaming als Indiz für Illegalität

Spätestens seit dem bahnbrechenden Urteil des europäischen Gerichtshofs (kurz EuGH) vom 26. April 2017 wird das kostenlose Streaming von Medien als illegal gewertet. Bis zu dieser Entscheidung galt in Deutschland die Rechtsauffassung, dass das Streaming von Inhalten auch ohne die Zustimmung der Rechteinhaber über das Netz angesehen werden können.

Als Grund wurde letztlich eine technische Feinheit angegeben, da das Streamen nicht mit einem Download zu vergleichen ist, da lediglich eine vorübergehende Abspeicherung der Filme im Cache – dem Arbeitsspeicher – des Nutzers vorgenommen wurde, nicht aber der komplette Download und die unrechtmäßige Speicherung. Dabei handelt es sich auch um die Vervielfältigung eines durch das Urheberrecht geschützten Werkes. Die Speicherung bezweckt damit nicht ausschließlich die Vervielfältigung des Streams. Bisher unterstützte hier der § 44a des deutschen Urheberrechtsgesetzes (kurz UrhG), das bestimmt hatte, dass vorübergehende Verfielfältigungen als Teil eines technischen Verfahrens keinerlei eigene wirtschaftliche Bedeutung haben. Während dieser Phase befand sich das Recht bezüglich des Streamens über das Internet noch in einer rechtlichen Grauzone.

Allerdings verstoßen solche Streaming Angebote, die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, gegen das europäische Urheberrecht. Damit sind sie als illegal einzustufen. Damit wurde bestimmt, ob das Betrachten von unrechtmäßigen Streams und die Verfielfältigung, die damit verbunden ist. Der EuGH hat in den Verhandlungen festgestellt, dass hier ein Gesetzesverstoß vorliegt.

Welche Folgen hat das illegale Streaming?

Vor dem Urteil des EuGH, der das kostenfreie Streaming als illegal eingestuft hatte, brauchten sich die Nutzer keine Sorgen über Gratisstreamings zu machen. Wenn sie sich Filme von solchen Portalen streamten, mussten sie noch mit keinen negativen Folgen befürchten. Hier war die Auslegung des Rechts noch nicht eindeutig geklärt. Der Streamingmarkt befand sich lange in einer rechtlichen Grauzone, in der Nutzer, die Medien gratis streamten, nicht mit Abmahnungen rechnen müssten.

Um sich selbst besser zu schützen, kann ein „Virtual Private Network“ (kurz VPN) eingesetzt werden, denn diese Software sorgt für mehr Anonymität beim Surfen und hilft zuverlässig, die einzigartige IP-Adresse des Endgeräts zu verbergen. So wäre es von außen kaum mehr möglich, die IP-Adresse zu ermitteln und zu sehen, ob sich der Nutzer illegal Zugriff zu einem Streamingportal wie movie4k.to zu verschaffen.

Riskant ist das Streaming jedoch für die Streamingportale selbst. Wenn die Streaming Portale neue Filme und Medien kostenfrei online stellen, riskieren sie Abmahnungen, falls sie das Einverständnis des Urhebers als Rechteinhaber nicht eingeholt haben. In solchen Fällen würde movie4k.to gegen das Urheberrecht verstoßen und könnte abgemahnt werden. Gleichzeitig kann das Betreiben solcher Seiten auch einen Straftatbestand darstellen.

Ist die Nutzung von movie4k auch legal möglich?

Es gibt hier keine eindeutige Antwort. Lange war das Streaming von Filmen und Serien eine rechtliche Grauzone, bis der Europäische Gerichtshof es im Jahr 2017 für illegal erklärt hatte.

Wie wahrscheinlich sind rechtliche Abmahnungen bei movie4k?

Im Allgemeinen werden die Nutzer, die Inhalte nur streamen, werden nicht strafrechtlich verfolgt. Lediglich zivilrechtliche Ansprüche können geltend gemacht werden – unter der Voraussetzung ist, dass der Nutzer eindeutig identifizierbar ist.

Ist der Download von urheberrechtlich geschützten Dateien strafbar?

Das Herunterladen einer urheberrechtlich geschützten Datei ist jedoch strafbar, wenn diese direkt von der Webseite heruntergeladen werden. Dann droht eine rechtliche Abmahnung – wie auch bei movie4k.

Werden beim Streaming die IP-Adressen gespeichert?

Generell werden die IP-Adressen nicht gespeichert, wodurch eine Rückverfolgung der Personen beim Streaming schwierig ist. Anders sieht es aus, wenn ein Nutzer über ein Benutzerkonto verfügt.

Leave a Comment

Scroll back to top